Änderungen in den Richtlinien des ESF in Thüringen

In drei der Richtlinien des Europäischen Sozialfonds (ESF) in Thüringen (Einstellungszuschüsse, Ausbildungsrichtlinie, Beratungsrichtlinie) wurden inhaltliche Anpassungen vorgenommen.

Veränderung von Förderkonditionen bei Einstellungszuschüssen (Ziffern 5.2 und 5.3)

Für Anträge, die ab dem 01. Juli 2008 bei der GFAW eingehen“ gilt: Bis auf Weiteres werden gemäß den Ziffern 5.2 bzw. 5.3 der maximal mögliche Bewilligungszeitraum von sechs Monaten auf zwölf Monate erweitert und der maximal mögliche Zuschuss auf 12.500 € für Vollzeitstellen erhöht. Die maximale Beihilfeintensität beträgt weiterhin 50% und bei behinderten Arbeitnehmern 60% des Bruttolohns einschließlich des Arbeitgeberanteils am Sozialversicherungsbeitrag. Die übrigen Regelungen gelten ebenfalls weiter.

Änderung der Ausbildungsrichtlinie (Nr. 7.2)

Die GFAW hat bislang 10 % der vom Projektträger angeforderten Zuwendungen im Rahmen der Mittelabrufe solange einbehalten, bis der entsprechende Verwendungsnachweis vorgelegt wurde. In Zukunft wird bei Neubewilligungen der komplette Betrag ausgezahlt.

(Veröffentlicht im Thüringer Staatsanzeiger Nr. 23/2008.)


Änderung der Beratungsrichtlinie (Ziffer 5.4)

Bislang war die Kofinanzierung von Projekten ausschließlich mit privaten Mitteln gestattet. Träger haben nun die Möglichkeit, die Kofinanzierung sowohl aus privaten als auch aus öffentlichen Mitteln zu erbringen. Die öffentliche Förderung darf 100 % der zuwendungsfähigen Ausgaben nicht übersteigen.

(Veröffentlicht im Thüringer Staatsanzeiger Nr. 17/2008.)

Weitere Infos: http://www.gfaw-thueringen.de

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