Ausschreibung Jugend in Aktion: Unterstützungssysteme für junge Menschen

Die Exekutivagentur Bildung, Audiovisuelles und Kultur hat eine Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen für die Unteraktion 4.3. veröffentlicht.

Ziel der Ausschreibung:

 

  • Förderung der Mobilität und des Erwerbs neuer Kompetenzen von Jugendbetreuern
  • sowie deren grenzüberschreitende Vernetzung.
  • Insbesondere soll es Jugendbetreuern ermöglicht werden, Arbeitserfahrung im EU-Ausland zu sammeln, die europäische Dimension von Jugendarbeit besser zu verstehen und durch qualitativ hochwertige Partnerschaften zu fördern.

Die Frist für die Einreichung von Vorschlägen ist der 3.9.2012, 12 Uhr. Die Projekte müssen zwischen 1.11.2012 und 1.4.2012 beginnen und sollen höchstens 12 Monate andauern. Die Dauer der Mobilität muss zwischen 2 und 6 Monaten betragen. 

Es werden jene Projekte bevorzugt gefördert, die die ständigen und jährlichen Prioritäten des Programms Jugend in Aktion entsprechen.

Ständige Prioritäten sind:

  • Teilhabe junger Menschen;
  • kulturelle Vielfalt;
  • Integration junger Menschen mit erhöhtem Förderbedarf.

 Jährliche Prioritäten sind:

  • Jugendarbeitslosigkeit, Armut und Ausgrenzung;
  • Initiative, Kreativität und Unternehmergeist, Beschäftigungsfähigkeit;
  • Breitensport und Aktivitäten im Freien;
  • globale Umweltfragen und Klimawandel.

Die Teilnehmer der Projekte müssen professionelle Jugendbetreuer mit mindestens zwei Jahren einschlägiger Berufserfahrung und Wohnsitz in einem der Programmländer des Programms „Jugend in Aktion“ sein. Es spielt keine Rolle, ob die Tätigkeit haupt- oder ehrenamtlich ausgeübt wird. Diese Aufforderung richtet sich jedoch nicht an junge ehrenamtliche Mitarbeiter, die nur gelegentlich für eine Jugendorganisation oder öffentliche Einrichtung tätig sind.

Die Generaldirektion legt ihren Entscheidungen folgenden Bewertungsschlüssel zugrunde:


  • Relevanz des Projekts für die Ziele und Prioritäten des Programms „Jugend in Aktion“ und der Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen (25 %);
  • Qualität des Projekts und der damit verbundenen Arbeitsmethoden (60 %);
  • Profil der in das Projekt eingebundenen Träger/Teilnehmer (15 %).

Antragsberechtigt sind Nichtregierungsorganisationen (NRO), auf europäischer Ebene im Jugendbereich tätige Organisationen (ENRO), die mindestens in acht am Programm Jugend in Aktion teilnehmenden Ländern Mitgliedsorganisationen haben, sowie öffentliche Einrichtungen, die auf regionaler oder lokaler Ebene vertreten sind. Antragsteller müssen seit mindestens zwei Jahren als Organisation in einem der Programmländer registriert sein. Programmländer sind die 27 EU-Mitgliedstaaten, die 4 EFTA-Staaten sowie Kroatien und die Türkei. An den Projekten müssen zwei Partner in solider Partnerschaft aus zwei verschiedenen Programmländern beteiligt sein. Pro Antragsteller kann nur ein Projektvorschlag eingereicht werden

Insgesamt stehen für die Kofinanzierung von Projekten 1 000 000 Euro zur Verfügung. Die Finanzhilfe beträgt höchstens 25 000 Euro.

Quelle: Amtsblatt der Europäischen Union C 139/21 vom 15.05.2012 (http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:C:2012:139:0021:0024:DE:PDF)

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