EU-Sozialminister für Verlängerung der Lebensarbeitszeit auch im Pensionssystem

Um in Europa in Zukunft „angemessene und tragfähige“ Pensionssysteme zu haben, wird nach Ansicht der EU-Sozialminister kein Weg an einer Verlängerung der Lebensarbeitszeit vorbei führen. Zu einer Abtretung von Kompetenzen im Pensionsrecht an die EU werde es aber nicht kommen.

Das Problem liege nicht darin, das gesetzliche Pensionsalter anzuheben, sondern das faktische. Ein Mix aus verschiedenen Maßnahmen ist notwendig, in die auch die Arbeitgeber einbezogen werden müssten. Fiskalische Nachhaltigkeit und soziale Ausgewogenheit bei den Pensionssystemen seien untrennbar miteinander verbunden, betonte der belgische Ratsvorsitz. Die Bürger in vielen Ländern müssten bereits die Konsequenzen aus der Wirtschafts- und Finanzkrise tragen, diese habe nämlich zu Haushaltsreformen geführt, die zulasten der sozialen Sicherheit gegangen seien.

Die EU-Kommission wolle keine einheitliche Regelung für die Alterspensionen für alle Mitgliedsstaaten haben, betonte EU-Sozialkommissar Laszlo Andor. Alle Mitgliedsländer stünden vor denselben Herausforderungen.

Quelle: www.eu-info.de

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