Kooperation mit Spanien / Juni 2019

Kaeser 400Zwei Vertreterinnen des Centro de Formación en Electricidad, Electronica y Aeronáutica, CF Leganés, Comunidad de Madrid (Spanien) kamen im Juni nach Gera, um ihre Kontakte zu hiesigen Unternehmen zu intensivieren und konkret die Möglichkeiten für betriebliche Praktika für Absolventen ihres Bildungszentrums im Bereich Automationstechnik zu besprechen.

Im Rahmen des dreitägigen Besuchs standen unter anderem Besuche bei der IHK Ostthüringen, dem Kaeser Kompressoren SE Werk Gera, mkf GmbH in Lederhose, Meleghy Automotive GmbH & Co. KG sowie der SBBS Technik in Gera an.

Das Europabüro Ostthüringen organisierte den Aufethalt in Ostthüringen, begleitete die spanischen Partner während ihres Besuchs und unterstützte bei sprachlichen Hürden.

Drucken

Frauenbund Gera als Ideengeber für mazedonische Projekte / Juni 2019

Valentina Disoska und Natasa Zdravkovska sind die Köpfe der „businesswomen Mazedonia“. Sie besuchten in dieser Woche den Frauenbund in Gera, um sich über Ideen und Methoden der Einrichtungen auszutauschen. Im Rahmen eines erasmus+-Projektes kamen sie zu einem mehrtägigen Besuch nach Thüringen und machten Halt in der ostthüringer Stadt. Den ersten Einblick in die Einrichtung gab Petra Meyenberg vom Frauenbund. Sie erläuterte die Struktur und die Abläufe im Haus und präsentierte stolz die tägliche Arbeit.

Besonders am Frauenbund beeindruckt hat die beiden Mazedonierinnen die große Anzahl an freiwilligen Unterstützern, die täglich die Angebote in der Einrichtung beleben und dafür Verantwortung tragen. Nur so sei ein abwechslungsreiches Angebot möglich, welches auch noch Freude macht, weiß Valentina Disoska.
Frauenbund 400Sie hat die Idee, ein ähnliches Modell aufzubauen und auch hier die Kompetenz der Freiwilligen einzubinden. Allerdings steht alles noch ganz am Anfang. Zu einem erfolgreichen Start braucht es ein gutes Konzept und motivierte Menschen. Dies ist die Herausforderung, so die Leiterin.
Das erste Treffen der Frauen wurde vom Europabüro Ostthüringen organisiert und begleitet. Für das kommende Jahr arbeiten die Akteure an einem Konzept für ein gemeinsames europäisches Projekt.

Bild: Petra Meyenberg vom Gera Frauenbund im Gespräch mit Valentina Disoska und Natasa Zdravkovska aus Mazedonien.

Drucken

Qualitätssicherung in der Pflege – europaweit / Jan. 2019

Pflege ptuj 400 2“Introducing ECVET in Health and Social Care Education” – so lautet der Titel eines aktuellen Erasmus+-Projektes, welches das Europabüro Ostthüringen begleitet. Partner sind Einrichtungen der Sozialwirtschaft aus Slowenien, Mazedonien und Deutschland. Ziel ist es in dem Projekt, ein Europäisches Leistungspunktesystem für die Berufsbildung in der Pflege anzustreben, mit dem eine Vergleichbarkeit auf europäischer Ebene erfolgen kann.
Bei einem Austauschtreffen im Januar 2019 in Ptuj (Slowenien) ging es in einem ersten Workshop um die Vorteile des Punktesystems. Anschließend wurden Empfehlungen für die Verbesserung der aktuellen Lehrpläne erörtert. Die Gäste kamen aus den Bereichen Pflegeausbildung und Informationstechnologie.

Drucken

Firmenkontaktbörse in Gera / Sept. 2018

20180925 400Am 25.09.2018 fand im Clubzentrum Comma in Gera die erste Firmenkontaktbörse für sozial- und heilpädagogische Berufe in Ostthüringen statt.
Organisiert wurde die Veranstaltung von den Qualifizierungsentwicklerinnen des Paritätischen Thüringen, die dieses Veranstaltungsformat bereits im Vorjahr erfolgreich in der Region Nordthüringen durchgeführt hatten.

Neben 15 in der Region ansässigen Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe sowie der Eingliederungshilfe waren fast 400 Schülerinnen und Schüler meist aus Berufsfachschulen an dem Tag im Comma anwesend, um Kontakte zu knüpfen, Einblicke in die Einsatzmöglichkeiten nach Ende der Ausbildung bzw. des Studiums zu erhalten, Praktikumsplätze anzubahnen oder direkt schon eventuelle zukünftige Arbeitgeber kennenzulernen.

Das Europabüro Ostthüringen informierte in drei Vorträgen etwa 120 der anwesenden Schülerinnen und Schüler über ihre Möglichkeiten, mobil in Europa und in der ganzen Welt zu sein. Egal ob Sie sich für berufliche Auslandspraktika, Auslandssemester, Freiwilligendienste, Au pair oder Work and Travel interessieren – das EBO gab einen Überblick über die unterschiedlichen Formate, erläutert die Bedingungen und informiert über Förderungen.

Drucken

Europaabgeordneter zu Besuch im Europabüro / August 2018

Europabüro 2018 400 1Am 22. August besuchte der Europaabgeordnete Martin Schirdewan (Die Linke) das Europabüro Ostthüringen in Gera. Begleitet wurde er von Landtagsmitglied Dieter Haushold (die Linke). Herr Schirdewan vertritt als Nachfolger von Gabi Zimmer seine Partei im Europaparlament und setzt sich dort für verschiedene Belange beispielsweise im Bereich Finanzpolitik ein.

Der Termin diente dem gegenseitigen Kennenlernen und dem Austausch über gute Praxisbeispiele europäischer Arbeit. Auch ging es darum, dem Abgeordneten Anregungen und Ideen für die Optimierung von Prozessen und Rahmenbedingungen in den Bereichen Fachkräfteentwicklung und Fachkräftegewinnung mit auf den Weg zu geben.

Zukünftig sollen regelmäßige Treffen die Zusammenarbeit und den Austausch stärken.

Drucken

Zwei Spanier in Ostthüringen / Feb. 2018

Ruben David 400Im September 2017 begannen David und Rubén aus Madrid ein berufliches Praktikum in Ostthüringen. Als Beste ihres Weiterbildungskurses in Automationstechnik im Weiterbildungszentrum für Elektrik, Elektronik, Luft- und Raumfahrt in Leganes (Madrid), erhielten sie die Möglichkeit, in Spanien an einem Sprachkurs teilzunehmen und dann im Anschluss nach Deutschland für ein 16-wöchiges berufliches Praktikum zu gehen.
Die beiden Praktikumsfirmen Meleghy Automotive GmbH & Co. KG in Gera und mkf GmbH in Lederhose waren mit ihren beiden Praktikanten so zufrieden, dass sie den beiden jeweils anboten, bei ihnen in der Firma eine Arbeit zu beginnen.
Rubén und David sagten ja und kamen beide Ende Januar nach Thüringen zurück, um am 01. Februar 2018 ihre neue Arbeit als Elektriker und als technischer Zeichner bei den Thüringer Unternehmen zu beginnen. Da ihre Sprachkenntnisse noch weiter verbessert werden mussten, besuchen beide halbtags einen Sprachkurs. Wenn dieser im August beendet ist, hoffen sie, bei den Firmen jeweils als Programmierer arbeiten zu können.
Das Europabüro Ostthüringen vermittelte die Praktikumsstellen und begleitete sowohl beide Spanier als auch die Unternehmen durch die Praktikums-, und Anfangszeit der Arbeit hindurch und unterstützte bei organisatorischen, praktischen, sprachlichen und interkulturellen Fragen.

Drucken

Aktionstag 'Arbeiten in sozialen Berufen' / Nov. 2017

Der Aktionstag „Arbeiten in sozialen Berufen: Kennerlernen-Informieren-Ausprobieren“ fand am 21.11.2017 im Comma in Gera statt.
Organisiert wurde die Veranstaltung gemeinsam durch die Flüchtlingskoordinatorinnen für Unternehmen der Sozialwirtschaft und dem Europabüro Ostthüringen. Die Veranstaltung fand im Rahmen einer Aktionswoche statt und richtete sich an MigrantInnen aus Ostthüringen.
Ziel des Tages war es, auf vielfältige Art über die Berufe und die Arbeit in der Sozialwirtschaft zu informieren. Hierfür gab es drei Themenblöcke: Arbeiten in der Pflege, Arbeiten mit Kindern und Jugendlichen und Arbeiten im Krankenhaus.
Teilnehmende 400Sandra Wanzar, die Sozialdezernentin der Stadt Gera, eröffnete die Veranstaltung.
Zu jedem Themenblock gab es Vorträge zu den Berufsbildern durch die Flüchtlingskoordinatorinnen sowie Praxisvorträge zur Arbeit in einer Pflegeeinrichtung durch den ASB Gera, zur Arbeit in einer Kindertageseinrichtung durch die Kindertagesstätte „Mosaik“ der AWO und zur Arbeit im Krankenhaus durch Helmut Krause, einen ehemaligen Oberarzt der Ilm-Kliniken. Eine angehende Altenpflegerin und eine angehende Erzieherin berichteten von ihren Ausbildungen und eine Bundesfreiwilligendienstleistende erzählte von ihrem Alltag im Krankenhaus. Im Anschluss an die Vorträge konnten sich die Gäste an Infoständen über individuelle Unterstützungsmöglichkeiten und an interaktiven Stationen über die vielfältigen Berufsfelder informieren.

Die Resonanz zum Aktionstag war sehr groß. Über 200 Frauen und Männer kamen an diesem Tag, um sich über soziale Berufe und weitere Beschäftigungsmöglichkeiten in Ostthüringen zu informieren.

Drucken

Projektabschluss in Frankreich / Juni 2017

Abschluss belief 400Die Strategische Lernpartnerschaft "BeLiEf - Better live the end of life" wurde nach einer zweijährigen Laufzeit erfolgreich abgeschlossen. Das letzte Treffen des Erasmus+-Projektes fand in Paris beim Projektkoordinator statt.
Die deutschen Partner haben einen weiteren Tag in Frankreich genutzt und sich das „Maison Jeanne Garnier“ angesehen. Dieses Haus hat rund 3000 Anfragen pro Jahr. Erbaut auf drei Ebenen, ist die Palliativstation mit rund 80 Betten die größte in Europa. Neben den Patientenzimmern finden Bereiche für Familien einen großen Platz. Es gibt eine Bibliothek, einen Garten, Kunsttherapie und Servicedienste. Auch eine kleine Kapelle und ein Trauerbereich helfen Verwandten und Freunden, sich von einem Verstorbenen verabschieden zu können.
Das Projekt wurde mit Partnern aus Italien, Litauen, Frankreich und der Türkei durchgeführt. Es wurde durch das Programm Erasmus+ von der Nationalen Agentur gefördert.

museumskoffer 300Für die deutschen Partner ist als nachhaltiges Ergebnis der Museumskoffer angeschafft worden. Dieser Koffer enthält Hilfsmittel und Methoden, um bereits Kindern im Kindergartenalter und Jugendlichen das Thema 'Sterben und Tod' näherzubringen.
Dieser Koffer kann bei parisat ausgeliehen werden.

Drucken

Zum Erfahrungsaustausch nach Vilnius / April 2017

Vilnius 400Die Projektpartner des Erasmus+-Projektes „BeLiEf“ von parisat haben sich im April zu einem Erfahrungsaustausch in Vilnius (Litauen) getroffen. In der deutschen Delegation waren Vertreterinnen von 2 Mitgliedseinrichtungen des PARITÄTISCHEN Thüringen sowie Mitarbeitende von parisat dabei. Der Projektschwerpunkt liegt auf der Betreuung von sterbenden Menschen und Unterstützungsmöglichkeiten für Familien und Fachpersonal.
Bei dem Besuch wurden Krankenhäuser und eine Pflegeschule besichtigt. Darüber hinaus gab es die Möglichkeit, mit Vertretern von ambulanten Diensten ins Gespräch zu kommen. Bemerkenswert in Vilnius ist die starke Digitalisierung für die Übermittlung von Patientendaten. Für die ambulanten Dienste ist so eine schnelle Rückkopplung mit dem Arzt und daher eine effektive Behandlung der Patienten möglich. Auf diese Art haben die ambulanten Dienste es geschafft, ihre Patientenzahlen in den vergangenen Jahren zu vervielfachen. Der Bau eines ersten Hospizes in Vilnius ist in Planung.

Drucken

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok